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Christoph Brinke – Vertrieb, Marketing, KI, Automation

Fallstudie · Finanzberatung

Partner statt Kunden: Wie ein Finanzberatungs-Team in Neu-Ulm mit 750 € Werbebudget sieben Bewerbungen bekam

Die Grisis, Kim und Fabio Grisi, Neu-Ulm. Finanzberatung mit eigenem Team.

Kim und Fabio Grisi führen ein Finanzberatungs-Team in Neu-Ulm. Kunden hatten sie genug – was fehlte, waren Partner, die mit ihnen arbeiten. Zwischen November 2025 und März 2026 haben wir dafür eine komplette Strecke aufgebaut: einen eigenen Unternehmensauftritt, eine Landingpage, die erklärt statt zu werben, ein Bewerbungsformular, das filtert, und eine Meta-Kampagne mit gedeckeltem Budget. Diese Seite zeigt, was gebaut wurde und was dabei herauskam.

Kim und Fabio Grisi, Neu-Ulm
Kim und Fabio Grisi, Neu-UlmKim und Fabio Grisi, Neu-Ulm
★★★★★

Die Zusammenarbeit mit Christoph im Bereich Werbung und Marketing für Mein Unternehmen hat mich wirklich überzeugt. Die Ads waren professionell aufgebaut und haben gezielt Interessenten für meine Tätigkeit in der Finanzdienstleistung angesprochen. Besonders positiv fand ich die unkomplizierte Zusammenarbeit, die schnelle Kommunikation und die Qualität der generierten Kontakte. Ich kann den Dienstleister jedem empfehlen, der sein Marketing professionell und messbar aufbauen möchte. Besonders gut finde ich das Tool mit dem man die eingetragenen Leads bearbeiten kann das gab es nämlich dazu.

Fabio Santo Grisi, Die Grisis
Google-Bewertung vom 15. September 2026 · Bei Google ansehen
Aufgabe
Vertriebspartner gewinnen, keine Kunden
Werbebudget
750 € (4. Januar bis 31. März 2026)
Sichtbarkeit
8.618 Menschen erreicht, 35.260 Ausspielungen
Bewerbungen
7 vollständig über die eigene Landingpage

Ausgangslage

Genug Kunden, zu wenig Hände

Fabio Grisi berät seit Jahren Menschen in und um Neu-Ulm, gemeinsam mit seiner Frau Kim. Das Problem war nicht die Nachfrage, sondern die Zeit: Wer den Tag über in Kundenterminen sitzt, kommt nicht dazu, nebenbei Partner für das eigene Team zu suchen. Genau daran hängt in der Finanzberatung aber das Wachstum – ein Berater kann nur so viele Termine machen, wie der Kalender hergibt.

Bis dahin lief die Partnersuche so, wie sie in der Branche meistens läuft: über persönliche Ansprache, Empfehlungen und Zufall. Angebote von Recruiting-Dienstleistern gab es, sie rechneten pro eingestelltem Kopf ab – ein Modell, bei dem die Rechnung kommt, bevor klar ist, ob überhaupt jemand ins Team passt.

Dazu kam ein praktisches Problem: Es gab keinen Unternehmensauftritt. Keine Firmenseite, kein Unternehmensprofil, keine eigene Website – nur ein privates Konto. Wer über eine Anzeige kommt und dann auf ein leeres Profil trifft, klickt weg. Bevor also der erste Euro Werbung laufen konnte, musste die Bühne stehen.

Die Situation vorher

Kein Unternehmensauftritt

Keine Firmenseite, kein Unternehmensprofil, keine eigene Website – nur ein privates Konto.

Partnersuche nebenbei

Ansprache und Empfehlung zwischen zwei Kundenterminen. Planbar war daran nichts.

Bezahlung pro Kopf

Dienstleister-Angebote rechneten je eingestelltem Mitarbeiter ab – Kosten vor jedem Beleg.

Was wir gebaut haben

Erst die Bühne, dann die Seite, dann die Anzeigen

  1. 01

    Ein Unternehmensauftritt von null

    Unternehmensseite, Instagram-Konto, Business Manager, Werbekonto und WhatsApp – in einer gemeinsamen Sitzung eingerichtet und sauber miteinander verknüpft, mit eigenen Zugängen für beide. Danach wurden die Profile mit echten Bildern und Beiträgen gefüllt, zweimal pro Woche, bevor die erste Anzeige lief.

  2. 02

    Eine Landingpage, die erklärt statt zu werben

    Zwölf Abschnitte führen durch das Angebot: geführte Selbstständigkeit statt Sprung ins kalte Wasser, Ausbildung mit IHK-Prüfungen, ein Coach für die ersten 36 Monate, das Team in Neu-Ulm. Dazu eine Sektion „Passt / Passt nicht“, die Unpassende bewusst wieder wegschickt, und acht Fragen und Antworten für alles, was man vor so einem Schritt wissen will.

  3. 03

    Ein Formular, das filtert

    Nicht nur Name und Telefonnummer: Wer sich bewirbt, gibt an, ob er angestellt, selbstständig oder auf Jobsuche ist, ob er neben- oder hauptberuflich einsteigen will, und beantwortet vier Fragen zur eigenen Haltung – Eigenverantwortung, Weiterbildung, Arbeitszeiten, Einsatz. Wer das ausfüllt, hat sich entschieden, bevor das erste Telefonat stattfindet.

  4. 04

    Eine Kampagne mit Deckel und Messung

    Getrennte Anzeigengruppen für Menschen, die das Thema schon kennen, und solche, die es erst verstehen müssen. Mehrere Motive gegeneinander: Stimmen aus dem Team, ein Nachrichten-Format, eine freie Variante. Jede Bewerbung wird über Pixel und Server-Ereignis gemessen, das Budget war auf 750 € gedeckelt und lief zum 31. März aus.

Heute

Was die Strecke in drei Monaten geliefert hat

Die Kampagne lief vom 4. Januar bis zum 31. März 2026 mit 750 € Werbebudget. Gezählt wird, was im Werbekonto und auf der Landingpage nachweisbar ist.

Sichtbarkeit

Vorher

Kein Unternehmensauftritt, keine Reichweite über den eigenen Bekanntenkreis hinaus.

Heute

8.618 erreichte Menschen, 35.260 Ausspielungen und 994 Klicks – für 750 € Werbebudget.

Bewerbungen

Vorher

Partnersuche über persönliche Ansprache und Empfehlung.

Heute

205 Menschen öffneten die Landingpage, sieben füllten das Bewerbungsformular vollständig aus.

Qualität

Vorher

Ob jemand passt, zeigte sich erst im Gespräch.

Heute

Jede Bewerbung enthält Situation, gewünschten Einstieg und vier Antworten zur Haltung – das erste Telefonat startet auf Augenhöhe.

Aus Bewerbungen wurden Partner

Aus diesen Bewerbungen sind Partner geworden, die heute im Team in Neu-Ulm arbeiten. Wie viele es sind und was sie erwirtschaften, ist Sache der Grisis – diese Zahl gehört ihnen, nicht dieser Fallstudie. Was hier steht, ist das, was die Strecke geliefert hat: Reichweite, Klicks, Aufrufe, Bewerbungen. Die Kampagne endete planmäßig, als das gedeckelte Budget aufgebraucht war. Kim und Fabio Grisi haben der Veröffentlichung von Namen, Bildern und Zahlen zugestimmt.

Gelernt

Drei Dinge, die dieser Fall gezeigt hat

Eine davon hat Reichweite gekostet, ohne etwas einzubringen. Sie steht hier trotzdem.

Lektion 1

Erst die Bühne, dann die Anzeige

Ein leeres Profil macht jede Anzeige teurer. Wer auf eine Werbung klickt, schaut nach, wer dahintersteckt – und findet entweder ein Unternehmen oder eine Lücke. Die Wochen, in denen die Profile mit echten Bildern und Beiträgen gefüllt wurden, waren keine verlorene Zeit, sondern die Vorbedingung.

Lektion 2

Das Formular ist der Filter, nicht die Anzeige

Sieben Bewerbungen klingen nach wenig. Es sind aber sieben Menschen, die vorher vier unbequeme Fragen beantwortet und ihre berufliche Situation offengelegt haben. Ein Formular mit Name und Telefonnummer hätte mehr Zeilen gebracht und weniger Gespräche.

Lektion 3

Ein kleines Budget zwingt zur Entscheidung

Von vier Anzeigengruppen trugen zwei praktisch nichts – 107 und 30 erreichte Personen. Eine einzige Anzeige brachte sechs der sieben Bewerbungen. Bei 750 € sieht man das nach wenigen Wochen und kann umschichten; bei großem Budget läuft so etwas monatelang mit.

Häufige Fragen

Was Teams vor so einer Kampagne wissen wollen

Warum Meta und nicht ein Jobportal?

Wer in einem Jobportal sucht, sucht eine Anstellung. Partner in der Finanzberatung sind selbstständig – und die Menschen, die dafür passen, suchen im Moment meist gar nichts. Die erreicht man dort, wo sie ohnehin sind, und nicht in einer Stellenbörse.

Reichen 750 € Werbebudget?

Für einen Test über drei Monate: ja. In diesem Fall haben 750 € 8.618 Menschen erreicht, 205 Aufrufe der Landingpage und sieben vollständige Bewerbungen gebracht – rund 107 € je Bewerbung. Das ist kein Dauerzustand, sondern eine Messung: Danach weiß man, was eine Bewerbung kostet, und kann entscheiden, ob man mehr hineingibt.

Warum eine eigene Landingpage und kein Formular direkt in der Anzeige?

Ein Formular in der Anzeige ist in zwei Sekunden ausgefüllt – genau das ist das Problem. Die eigene Seite erklärt erst Ausbildung, Begleitung und Team, schickt Unpassende bewusst weg und stellt Fragen, die Aufwand machen. Außerdem laufen die Daten dann im eigenen System auf und nicht nur bei der Plattform.

Was musste das Team selbst beisteuern?

Echte Bilder aus dem Büro und vom Team, Antworten auf die inhaltlichen Fragen – Ausbildung, Vergütung, Ablauf – und die Bereitschaft, zweimal pro Woche selbst etwas zu posten. Das Werbebudget zahlt der Betrieb direkt an die Plattform, es läuft nicht über uns.

Wie viele Partner wurden daraus eingestellt?

Diese Zahl veröffentliche ich nicht, sie gehört dem Betrieb. Belegen kann ich, was die Strecke geliefert hat: 8.618 erreichte Menschen, 35.260 Ausspielungen, 205 Aufrufe der Landingpage und sieben vollständige Bewerbungen. Was im Gespräch daraus wird, entscheidet das Team selbst.

Der nächste Schritt

Suchen Sie Partner und nicht Kunden?

In einem halbstündigen Gespräch schauen wir uns an, wen Sie suchen, was Sie zu bieten haben und ob sich dafür eine solche Strecke lohnt. Danach wissen Sie, was sie kostet – und was sie nicht leistet.

30 Minuten, kein Verkaufsgespräch. Termine dienstags und mittwochs nachmittags sowie donnerstags.