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Christoph Brinke – Vertrieb, Marketing, KI, Automation

Fallstudie · Überdachungsbau

Ein Metallbaubetrieb im Raum Ulm, 5.117 Euro Werbebudget, jede Anfrage in der Datenbank gezählt.

73 Anfragen für Überdachungen von Juni bis September

Metallbau Schwabauer aus Bubesheim baut Terrassendächer, Lamellendächer, Carports und Markisen. Im Sommer 2026 haben wir für den Betrieb eine eigene Anfrage-Strecke gebaut und bespielt: Landingpage, Angebotsfunnel, Anzeigen, Lead-Zentrale. Diese Seite zeigt, was das gekostet und was es gebracht hat – mit den Zahlen aus dem Werbekonto und der Lead-Datenbank, nicht mit geschätzten Erfolgsmeldungen. Die Anzeigen sind mit dem Ende der Terrassensaison ausgelaufen; die Zahlen stehen auf dem Stand vom 14. September 2026.

5.117 €Werbebudget10. Juni bis 14. September 2026
73Anfragen über die Strecke69 aus Meta, 4 über die Google-Seite
74 €Kosten je AnfrageMeta-Budget geteilt durch Meta-Anfragen
75.156Menschen in der Region erreichtReichweite laut Werbekonto, Juni bis September

Ausgangslage

Ein Betrieb mit vollem Auftragsbuch – und ohne eigene Anfrage-Strecke

Alusysteme Schwabauer ist ein inhabergeführter Metallbaubetrieb aus Bubesheim bei Günzburg, gegründet 2014. Terrassendächer, Lamellendächer, Carports, Markisen, Zäune, Geländer. Handwerklich stark, regional bekannt, bei Google mit 5,0 bewertet.

Was fehlte, war der Weg von der Aufmerksamkeit zur Anfrage. Es gab eine Website, aber keine Strecke, die Werbung hätte tragen können: kein Angebotsfunnel, keine getrennten Kampagnen-Listen, keine Stelle, an der jede Anfrage zuverlässig auflief. Suchanzeigen liefen bereits über einen externen Dienstleister, ohne dass am Ende sichtbar wurde, was daraus geworden ist.

Dazu kommt die Eigenart des Produkts: Eine Überdachung kostet mehrere tausend Euro und wird über Wochen entschieden. Wer hier ein Kontaktformular hinstellt und auf Klicks optimiert, kauft teuren Verkehr und bekommt keine Aufträge. Genau das war die Aufgabe.

Was wir gebaut haben

  1. 01

    Eine Landingpage für die ganze Produktwelt

    Statt drei getrennter Seiten eine Übersicht mit vier Produktkacheln – Terrassenüberdachung, Carport, Lamellendach, Markise – und klarem regionalem Bezug auf den Raum Ulm, Günzburg und Augsburg. Jede Kachel führt mit vorgewähltem Produkt in den Funnel.

  2. 02

    Angebotsfunnel statt Kontaktformular

    Fünf Schritte: Produkt, Maße, Einsatzort, Zeitrahmen, Kontakt. Die erste Hürde ist ein Klick auf ein Bild, die Telefonnummer wird zuletzt gefragt. So steigen mehr Menschen ein, und die Anfrage enthält bereits die Angaben, die der Betrieb für ein Angebot braucht.

  3. 03

    Anzeigen mit genau einer Aussage

    Neun Motive im Stil des Betriebs, jedes mit einem einzigen Störer und regionalem Bezug statt überladener Textflächen. Getestet wurde gegeneinander, nicht geraten.

  4. 04

    Lead-Zentrale mit Nachfass-Uhr

    Jede Anfrage läuft in ein eigenes Leadportal: Benachrichtigung an den Betrieb, Status je Anfrage, Erinnerung nach 24 Stunden, wenn niemand reagiert hat. Ohne diese Stelle wäre nicht messbar, was aus den Anfragen wird.

Die Zahlen

Monat für Monat, aus dem Werbekonto abgelesen

Alle Beträge sind Netto-Werbeausgaben des Betriebs bei Meta. Die Anfragen stammen aus der Lead-Datenbank, nicht aus der Anzeigenstatistik – gezählt wird also, was tatsächlich als Anfrage angekommen ist. Mehrfacheinsendungen derselben Person zählen einmal.

ZeitraumWerbebudgetKlicksAnfragen
Juni 20261.11877811
Juli 20261.5461.11228
August 20261.6341.53621
1. bis 14. September8204849
Meta gesamt5.117 €3.91069
Google-Strecke, Juni bis Septemberextern4
Gesamt Anfragen73

Die vier Anfragen der Google-Strecke stammen aus Suchanzeigen, die ein externer Dienstleister für den Betrieb schaltet – Budget und Klicks liegen dort, die Anfrage-Seite dahinter ist unsere. Zusammen sind es 73 Anfragen.

Anfragen je Monat aus Meta

Juni11
Juli28
August21
1.–14. September9

Wonach gefragt wurde

Lamellendach27
Terrassenüberdachung19
Markise14
Ohne Produktangabe5
Carport4

Die 69 Anfragen aus den Meta-Kampagnen nach angefragtem Produkt. Das Ergebnis hat die Ausrichtung der Kampagne verändert: Die Nachfrage sitzt beim festen Dach, nicht bei der Markise.

Das Ergebnis

Was die Strecke geliefert hat – und was der Betrieb daraus macht

Diese Fallstudie zählt, was wir liefern: Anfragen, die in der Datenbank ankommen, mit allen Angaben für ein Angebot. Was daraus wird, entscheidet sich im Verkaufsgespräch des Betriebs – diese Zahl gehört ihm.

Anfragen über die Strecke
Lead-Datenbank, 10. Juni bis 14. September 2026
73
davon aus den Meta-Kampagnen
Rest über die Google-Seite
69
Eingesetztes Werbebudget
Meta, 10. Juni bis 14. September
5.117 €
Klicks aus den Anzeigen
Werbekonto
3.910

Von der Anzeige bis zur Anfrage in der Datenbank: Jede Anfrage enthält Produkt, Maße, Einsatzort und Zeitrahmen. Der Betrieb ruft an und macht ein Angebot – ohne vorher nachzufragen, worum es überhaupt geht.

Was diese Zahl nicht sagt

  • Eine Anfrage ist kein Auftrag. Ob und wie viele Aufträge daraus werden, entscheidet der Betrieb im Gespräch – diese Zahl steht bewusst nicht auf dieser Seite.
  • Im Werbebudget steckt weder unser Aufbau noch die laufende Betreuung. Beides kommt oben drauf.
  • Kosten je Anfrage schwanken mit Saison, Motiv und Region. 74 Euro sind ein gemessener Wert aus einem Betrieb, keine Zusage für einen anderen.
  • Bei Dächern dieser Größenordnung enden viele Anfragen mit einer Absage. Wer nicht nachfasst, verschenkt genau diesen Teil – deshalb erinnert das Leadportal nach 24 Stunden.
  • Meta hat sich selbst unterschätzt: Die Anzeigenstatistik meldete 55 Anfragen, in der Lead-Datenbank liegen 69 aus Meta. Wer nur auf das Werbekonto schaut, hält seine Kampagne für schlechter, als sie ist.

Gelernt

Vier Dinge, die diese vier Monate gezeigt haben

Zwei davon haben Geld gekostet, bevor sie Geld gebracht haben. Sie stehen hier, weil eine Fallstudie ohne Umwege keine Fallstudie ist, sondern eine Anzeige.

Lektion 1

Auf Anfragen optimieren, nicht auf Klicks

Eine Testkampagne lief auf Seitenaufrufe statt auf Anfragen. Ergebnis: 414 Klicks für 138 Euro – und keine einzige Anfrage. Billiger Verkehr sieht im Bericht gut aus und füllt keinen Auftragskalender. Seit die Kampagnen auf Anfragen optimiert sind, kostet eine Anfrage im Schnitt 74 Euro.

Lektion 2

Den Funnel live testen, nicht im Vorschaufenster

Im August fiel auf, dass der Angebotsfunnel auf der veröffentlichten Seite stehen blieb: Der Fortschritt zählte bis Schritt fünf, der Inhalt blieb bei Frage eins. In der Bauansicht war davon nichts zu sehen. Über Wochen kamen deshalb nur vereinzelt Anfragen durch. Seit dem Fix wird jede Strecke nach dem Veröffentlichen mit einer echten Testanfrage durchgeschossen – bis in die Datenbank.

Lektion 3

Die Nachfrage entscheidet, welches Produkt vorne steht

Gestartet ist der Betrieb mit Markisen. Von 64 Anfragen mit Produktangabe entfielen 46 auf Lamellendach und Terrassenüberdachung – und 14 auf die Markise. Die Kampagne folgt seitdem der Nachfrage statt dem Katalog.

Lektion 4

Die Anfrage ist der Anfang, nicht das Ergebnis

Bei Dächern dieser Größenordnung endet ein großer Teil der Anfragen mit einer Absage oder bleibt wochenlang offen. Das ist normal – aber es heißt: Wer nicht schnell und beharrlich nachfasst, kauft Anfragen und verkauft nichts. Darum erinnert das Leadportal nach 24 Stunden.

Übertragbarkeit

Was das für Ihren Betrieb heißt

Der Aufbau lässt sich auf andere Betriebe im Überdachungs- und Metallbau übertragen – aber nicht auf jeden. Diese Seite wäre wertlos, wenn sie das Gegenteil behaupten würde. Deshalb beide Seiten.

Das passt zu Ihnen, wenn

  • Sie bauen Terrassendächer, Lamellendächer, Carports oder Wintergärten und montieren regional.
  • In Ihrem Einzugsgebiet von rund 40 Kilometern wohnen genug Eigenheimbesitzer – auf dem Land wie im Speckgürtel.
  • Sie können ein Werbebudget von etwa 1.000 bis 1.500 Euro im Monat über mindestens drei Monate tragen. Kürzere Zeiträume ergeben keine belastbare Aussage.
  • Jemand im Betrieb ruft neue Anfragen innerhalb eines Werktags an – nicht irgendwann in der übernächsten Woche.
  • Ihre Aufträge liegen bei mehreren tausend Euro. Darunter trägt der Preis je Anfrage die Rechnung nicht.

Lassen Sie es, wenn

  • Sie brauchen nächste Woche volle Auftragsbücher. Die erste Anfrage kommt in Tagen, der erste unterschriebene Auftrag braucht Wochen.
  • Niemand hat Zeit zum Nachfassen. Dann kaufen Sie Anfragen und verkaufen nichts.
  • Sie wollen unbedingt das Produkt bewerben, das Ihnen am besten gefällt – auch wenn die Anfragen ein anderes verlangen.
  • Werbung soll ein einmaliges Projekt sein. Eine Strecke, die niemand pflegt, verliert nach wenigen Monaten.

Was Sie beisteuern müssen

Bilder aus Ihrer eigenen Arbeit

Zehn Motive nach Liste, mit dem Handy fotografiert: fertige Dächer, Halle, Team, Montage. Hersteller-Renderings wirken beliebig, eigene Objekte wirken regional.

Erreichbarkeit

Eine Nummer, die rangeht, und jemanden, der zurückruft. Alles andere übernimmt die Strecke.

Eine Entscheidung zum Budget

Das Werbebudget zahlen Sie direkt an die Plattform, es läuft nicht über mich. Sie sehen jeden Euro in Ihrem eigenen Konto.

Häufige Fragen

Was Betriebe vor dem Start wissen wollen

Was kostet eine Anfrage für eine Terrassenüberdachung?

In dieser Fallstudie 74 Euro im Schnitt von Juni bis September: 5.117 Euro Werbebudget, 69 Anfragen aus Meta. Diese Zahl schwankt mit Region, Jahreszeit, Anzeigenqualität und der Strecke dahinter. Sie ist ein gemessener Wert aus einem Betrieb, keine Zusage für Ihren.

Wie schnell kommen die ersten Anfragen?

Meist in den ersten Tagen nach dem Start – im Juni waren es elf im ersten Monat. Belastbar wird das Bild nach vier bis sechs Wochen, wenn die Plattform gelernt hat, wem sie die Anzeige zeigt. Wer nach zehn Tagen abbricht, zahlt die Lernphase und erntet sie nicht.

Reicht meine bestehende Website dafür aus?

Meistens nicht. Eine Firmenwebsite erklärt den Betrieb, eine Kampagnenstrecke führt zur Anfrage. Bei Schwabauer war der Unterschied ein Funnel, der mit einem Bildklick beginnt und die Telefonnummer zuletzt fragt – statt eines Kontaktformulars mit fünf Pflichtfeldern.

Meta oder Google – was ist besser für Überdachungen?

Beides hat eine andere Aufgabe. Google fängt die, die schon suchen; Meta erreicht die, die im Sommer auf ihrer Terrasse sitzen und noch nichts gesucht haben. In dieser Fallstudie kamen 69 der 73 Anfragen aus Meta, vier über die Suchstrecke. Wer beides fahren kann, deckt Nachfrage und Anlass ab.

Was passiert mit einer Anfrage, nachdem sie abgeschickt ist?

Sie läuft sofort in ein Leadportal, der Betrieb bekommt eine E-Mail mit allen Angaben aus dem Funnel, und jede Anfrage hat einen Status. Reagiert niemand, erinnert das Portal nach 24 Stunden. Das ist der Teil, der aus Anfragen Aufträge macht.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Das hängt vom Umfang ab – ob nur die Strecke gebaut wird oder Kampagnen laufend betreut werden. Klar getrennt ist auf jeden Fall das Werbebudget: Das zahlen Sie direkt an die Plattform, es läuft nicht über mich. Die Zahlen zu Ihrem Fall bespreche ich im Kennenlerngespräch, bevor irgendetwas gebaut wird.

Der nächste Schritt

Rechnet sich das für Ihren Betrieb?

In einem halbstündigen Gespräch schauen wir uns Ihr Einzugsgebiet, Ihre Produkte und Ihren durchschnittlichen Auftragswert an. Danach wissen Sie, ob sich eine solche Strecke bei Ihnen trägt – und wenn nicht, sage ich Ihnen das im Gespräch und nicht nach einem Sommer Werbebudget.

30 Minuten, kein Verkaufsgespräch. Termine dienstags und mittwochs nachmittags sowie donnerstags.