Dein Kernprodukt fällt um zwei Drittel
Terrassenüberdachung steht im April bei 52 und im November bei 17. Wer nur dieses eine Produkt bewirbt, schaltet im Herbst faktisch ab – und mit ihm der ganze Vertrieb.
Für Überdachungsbetriebe
Du bist über den QR-Code aus meinem Brief hier. Dann direkt zur Sache.
Zwischen November und Februar sucht in Deutschland kaum jemand nach einer Terrassenüberdachung. Nach Haustüren, Wintergärten und Carports schon. Hier steht, was in diesen vier Monaten Anfragen bringt – mit Zahlen aus Google, aus der Meta-Werbebibliothek und aus einem echten Werbekonto.
Die Ausgangslage
Vier Suchbegriffe deiner Branche auf einem gemeinsamen Maßstab: 100 wäre der höchste gemessene Wert. Die Kurven zeigen den Durchschnitt der letzten fünf Jahre in Deutschland – nicht ein einzelnes Ausreißerjahr.
Quelle: Google Trends, Deutschland, Monatsmittel der letzten fünf Jahre, abgefragt am 7. September 2026. Alle vier Begriffe in einer Abfrage, damit die Werte untereinander vergleichbar sind.
Terrassenüberdachung steht im April bei 52 und im November bei 17. Wer nur dieses eine Produkt bewirbt, schaltet im Herbst faktisch ab – und mit ihm der ganze Vertrieb.
Von Dezember (16) bis März (48) verdreifacht sich die Nachfrage. Rechne deine Lieferzeit dagegen: Wer im März erst anfragt, wird im Mai oder Juni montiert. Der Kunde, der im April fertig sein will, sucht im Januar.
Haustür hat ihren Jahreshöchstwert im November (71). Wintergärten liegen ganzjährig zwischen 31 und 39, ohne jede Delle. Carport steht im Januar bei 45 – fast doppelt so hoch wie Terrassenüberdachung.
Der Fahrplan
Nicht jede passt zu jedem Betrieb. Entscheidend ist, was du im Winter tatsächlich liefern und montieren kannst – und was davon deine Monteure zwischen Januar und März beschäftigt.
Der einzige Begriff deiner Branche, der im Winter ganz oben steht: Höchstwert im November, von Januar bis März stabil bei 64 bis 65. Der Winter liefert die Argumente gleich mit – frühe Dunkelheit und Sicherheit, Zugluft und Wärmeverlust, dazu die staatliche Förderung für den Austausch alter Außentüren.
Passt, wenn du Alu- oder Metalltüren im Programm hast oder einen Lieferanten dafür.
Die einzige Produktnachfrage der Branche ohne Saison. Und der Winter ist der Moment, in dem der Kunde das Problem sieht: eine Terrasse, die fünf Monate leer steht. Wer ein bestehendes Dach mit Seitenelementen schließt, verkauft dieselbe Fläche ein zweites Mal.
Passt für jeden, der Dach und Verglasung baut. Achtung: Als Suchwort ist Kaltwintergarten praktisch tot – die Nachfrage läuft über Wintergarten.
Carport hält sich im Winter fast doppelt so gut wie die Terrassenüberdachung. Das Argument steht jeden Morgen vor der Tür: Eis kratzen, Schnee räumen, das Auto unter freiem Himmel. Wer im Januar fragt, will vor dem nächsten Winter fertig sein.
Passt, wenn du Carports ohnehin baust – gleiche Statik, gleiche Monteure, gleiche Lieferkette.
Der Betrieb verkauft im Winter und montiert ab März. Der Kunde bekommt einen Preisvorteil und einen festen Termin, der Betrieb ein volles Frühjahr. Genau so machen es andere Bauelemente-Betriebe gerade in ihrer Werbung: Winterrabatt von Dezember bis Ende März, Montage ab dem Frühjahr.
Passt immer – das ist kein Produkt, sondern ein Angebot. Voraussetzung: Du hältst den Termin.
Jedes Dach, das du in den letzten Jahren gebaut hast, ist ein offener Auftrag: Seitenverglasung, Beschattung, Beleuchtung, Heizung, Wartung. Diese Leute haben schon bei dir gekauft, kennen deine Monteure und brauchen keine Kaltakquise. Sie brauchen nur eine Nachricht im richtigen Monat.
Passt für jeden Betrieb mit mehr als 100 Altkunden – der billigste Kanal, den du besitzt.
Das entscheidet nicht die Statistik, sondern dein Programm, deine Werkstatt und deine Mannschaft. Genau darüber rede ich im ersten Gespräch – vorher weiß ich es nicht, und wer es dir vorher sagt, rät.
Der Wettbewerb
Die Meta-Werbebibliothek ist öffentlich: Jede aktive Anzeige in Deutschland ist einsehbar, mit Startdatum und Text. Ich habe am 7. September 2026 nachgezählt, was deine Branche dort gerade schaltet.
Meta-Werbebibliothek, Land Deutschland, nur aktive Anzeigen, Stichwortsuche am 7. September 2026. Gerundet.
Ein Fensterbaubetrieb bewirbt seit dem 10. Dezember durchgehend zehn Prozent Winterrabatt auf Haustüren, Laufzeit bis Ende März. Eine Schreinerei hat Anfang September eine Frühbesteller-Aktion gestartet, die bis Februar läuft – Montage ausdrücklich erst ab März. Wer eine Anzeige monatelang bezahlt, tut das nicht aus Spaß.
Die Haustür-Anzeigen, die durchhalten, reden nicht über U-Werte. Sie reden über den Ort, die Ausstellung, das Aufmaß beim Kunden zu Hause und den Meister, der selbst kommt. Genau das kann ein Onlinehändler nicht liefern – und dein Betrieb schon.
Ein großes Vergleichsportal wirbt aktiv mit bis zu drei Angeboten von Fachbetrieben aus der Region. Diese Anfragen entstehen im Winter – und werden anschließend an Betriebe wie deinen verkauft. Du zahlst dann für einen Kontakt, den du im selben Umkreis auch selbst hättest gewinnen können, nur ohne die beiden Mitbewerber daneben.
Nach dem Weihnachtsgeschäft kühlt die Auktion ab: Branchenübergreifende Auswertungen sehen die Tausend-Kontakt-Preise im Januar deutlich unter dem November-Höchststand, das erste Quartal gilt als günstigstes Fenster des Jahres. Das sind fremde Benchmarks, nicht meine Konten – die Richtung deckt sich aber mit dem, was ich in den Kundenkonten sehe.
Google bedient, was ohnehin gesucht wird. Meta erzeugt den Gedanken erst. Im Winter brauchst du beides: Google für die Haustür, Meta für den Frühbesteller.
Der Beweis
Ich zeige lieber zwei echte Konten als zehn Versprechen. Beide Fälle sind aus dem Überdachungs- und Bauelementebau, beide mit dem Einverständnis der Betriebe.
Terrassendächer, Lamellendächer, Carports, Markisen · Juni bis September 2026
Ausgaben aus dem Werbekonto, Anfragen aus der Lead-Datenbank gezählt, Dubletten abgezogen, Stand 14. September 2026. Der Betrieb hat der Nennung seines Namens zugestimmt.
Markisen · Kalenderjahr 2025
Ein Betrieb aus der Zusammenarbeit mit meinem SEO-Partner Daniel Stein. Die Zahlen stammen vom Betrieb selbst und sind von mir nicht im Werbekonto nachgemessen – anders als bei Fall 1. Der Betrieb hat der Nennung zugestimmt.
Beim ersten Fall ist der Umsatz nicht belegt: Im System steht kein Auftragswert, also behaupte ich auch keinen. Und nicht jede Anfrage wird ein Auftrag – bei Preisanfragen im Bauelementebau ist ein großer Teil Absage, das war hier nicht anders. Was du beurteilen kannst, ist der Preis je Anfrage. Was daraus wird, entscheidet dein Vertrieb – wie schnell du zurückrufst, wie das Angebot aussieht, wer nachfasst.
Die ausführliche Fallstudie mit allen MonatszahlenDer Ablauf
Dein Aufwand liegt fast vollständig im ersten Schritt. Danach brauche ich dich für Freigaben und für das, was nur du kannst: mit dem Kunden reden.
Was kannst du zwischen Dezember und März liefern und montieren? Wie viele Monteure müssen beschäftigt bleiben? Wie lang ist deine Lieferzeit gerade wirklich? Danach wissen wir beide, ob es überhaupt etwas zu bewerben gibt.
Ein Produkt oder zwei, ein konkretes Angebot mit Montagetermin, eine Zeitachse bis März und ein Budget, das zu deinem Einzugsgebiet passt. Du siehst vorher, was es kostet und was dafür gemacht wird.
Landingpage, Anzeigen, Formular, Nachfass-Mails. Die Anfragen laufen in eine Liste, die du auf dem Handy siehst, mit Benachrichtigung bei jedem Eingang. Kein Login-Dschungel, keine PDF-Berichte.
Was rein geht, was raus kommt, was eine Anfrage kostet. Wenn es nicht funktioniert, sage ich das, statt Reichweiten zu zeigen. Wenn es funktioniert, drehen wir es hoch, bevor die Saison anspringt.
✓Ein Betrieb pro Einzugsgebiet. Ich arbeite nicht gleichzeitig für deinen Mitbewerber im selben Umkreis.
✓Das Werbebudget zahlst du direkt an Meta oder Google, nicht an mich. Du siehst jeden Euro.
✓Anfragen gehören dir. Kein Lead wird doppelt verkauft, an niemanden.
✓Das erste Gespräch kostet nichts und endet auch mal mit: Dafür ist der Winter bei dir zu kurz.
Was Betriebe mich fragen
Gerade dann. Du verkaufst im Winter nicht die Montage nächste Woche, sondern einen festen Termin im Frühjahr. Der Kunde bekommt Planungssicherheit und meist einen Preisvorteil, du ein volles Auftragsbuch, bevor die Saison anspringt. Betriebe aus dem Bauelementebau fahren genau dieses Angebot gerade von Dezember bis Ende März.
Weil deine heutige Auslastung nichts über Februar sagt und weil ein volles Buch der beste Moment ist, Preise zu halten statt zu verhandeln. Wer erst wirbt, wenn eine Lücke da ist, muss innerhalb weniger Wochen Aufträge nachschieben – und genau dann sind die Werbeplätze am teuersten und die Kunden am wählerischsten.
Für dich ja, und dann sagen wir das auch so. Es bleiben Wintergärten und geschlossene Terrassen, Carports, das Nachrüsten bestehender Dächer und das Frühbesteller-Angebot. Ich verkaufe dir kein Produkt, das du nicht liefern kannst – dafür ist mir eine unzufriedene Referenz zu teuer.
Ein Teil davon kommt immer. Der Filter sitzt im Formular und im Angebot: Wer nach Maßen, Zeitraum und Einsatzort gefragt wird, sortiert sich zu einem guten Teil selbst aus. Beim Betrieb im Raum Ulm war ein erheblicher Anteil der Anfragen am Ende eine Absage – und trotzdem lag der Preis je Anfrage bei 74 Euro. Entscheidend ist, was dein Vertrieb aus den übrigen macht.
Das hängt an deinem Einzugsgebiet und daran, was beworben wird – ein Landkreis kostet anders als ein Ballungsraum. Es sind immer zwei Blöcke: das Werbebudget, das du direkt an Meta oder Google zahlst, und meine Arbeit. Beides steht schriftlich fest, bevor irgendetwas startet. Eine Zahl auf diese Seite zu schreiben, ohne deinen Umkreis zu kennen, wäre geraten.
Christoph Brinke, Smoke and Luck GmbH. Ich komme aus dem Handwerk – gelernter Lackierer, später Sachverständiger – und mache heute Vertrieb und Marketing für inhabergeführte Betriebe. Du sprichst mit demjenigen, der die Kampagne auch baut, nicht mit einem Vertriebler, der dir anschließend einen Praktikanten schickt.
Wenn wir uns in den nächsten Tagen sprechen, steht die Strecke im Oktober. Dann hast du November und Dezember Zeit, das Angebot mit kleinem Budget zu testen, und gehst mit einer funktionierenden Anzeige in den Januar – statt im März bei null anzufangen, wenn alle anderen bieten.

Wer dir schreibt
Ich bin Christoph Brinke, Geschäftsführer der Smoke and Luck GmbH. Mein Feld ist Vertrieb und Marketing – und seit einigen Jahren vor allem das, was beides schneller macht: Künstliche Intelligenz und Automation. Darauf habe ich mich gezielt weitergebildet: Die IHK-Weiterbildung zum AI Practitioner habe ich abgeschlossen, die Zertifizierung läuft noch.
Ich baue die Systeme selbst, statt sie einzukaufen: Landingpages, Anzeigen, die Datenbank, in der deine Anfragen landen, und das automatische Nachfassen, das sonst im Tagesgeschäft untergeht. Deshalb sitzt dir im Gespräch niemand gegenüber, der erst intern nachfragen muss.
Aus dem Handwerk komme ich trotzdem: gelernter Lackierer, später Sachverständiger. Das ist der Grund, warum ich mit dir über Auslastung, Lieferzeiten und Montagetermine rede und nicht über Reichweiten. Den Brief hast du bekommen, weil ich pro Einzugsgebiet nur mit einem Betrieb arbeite. Ob deines noch frei ist, sage ich dir im Gespräch als Erstes.
Der nächste Schritt
Kein Verkaufsgespräch mit Folien. Wir gehen dein Programm durch und schauen, was zwischen Dezember und März überhaupt zu verkaufen ist. Am Ende weißt du, ob sich das für deinen Betrieb rechnet – auch wenn die Antwort nein lautet.
Termine gibt es dienstags und mittwochs ab 13 Uhr sowie donnerstags ab 10 Uhr. Die Vormittage gehören dem Telefon, der Samstag der Werkbank. Lieber schreiben? christoph@christophbrinke.de
Der Kalender lädt erst nach deinem Klick. Dabei wird eine Verbindung zu Calendly aufgebaut und deine IP-Adresse dorthin übertragen.
Kalender in neuem Fenster öffnen